Obir – Tropfsteinhöhle

Heute hat es Petrus laut Wettervorhersage nicht ganz so gut gemeint … es war teilweise Regen vorhergesagt.

Beim Blick aus dem Fenster konnte man zwar noch einige blaue Flecken am Himmel erkennen, jedoch waren alle Bergspitzen im Umkreis in den Wolken. Deswegen haben wir uns für ein Schlechtwetterprogramm entschieden: Die Obir Tropfsteinhöhle in Bad Eisenkappel. Da diese gut 1,5 Autostunden von uns entfernt ist, war das heute unser einziger „Tagesordnungspunkt“ … dieser hat es aber in sich …

Für eine Besichtigung der Höhle muss man telefonisch vorreservieren, wir hatten um 14 Uhr einen Termin für die Führung erhalten … die Führung dauert in ca. 2 Stunden + je 30 Minuten Anreise und Rückfahrt mit einem Postbus.

In Bad Eiskappen sind zwar die Parkplätzen gut beschriftet, jedoch an der eigentliche Verkaufsstelle und Ausgangspunkt für die Führung sind wir 2 mal vorbei gefahren … obwohl diese direkt am Hauptplatz zu finden ist, wäre es mir nicht aufgefallen … aber wie gut, daß meine bessere Hälfte da genauer geschaut hat.

Um 14 Uhr ging es dann mit Bus los .. auf einer einspurigen Privatstraße ging es dann mit dem Bus auf kann über 1000 Meter hinauf zum Eingang der Höhle:

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In der Höhle selbst ist Fotografieren leider verboten – angeblich aus bergpolizeilichen Gründen, weils es in der Vergangenheit Unfälle gegeben hat. Dafür bieten sie als Service an, daß man einen USB – Stick für EUR 10,- erwerben kann, mit Profi-Fotos von der Höhle + der Gruppenaufnahme + das Gruppenbild ausgedruckt. Finde ich ein gutes und faires Angebot … im Gegensatz zum Nockyflitzer wo so etwas (obwohl die Bilder auf einem Windows-Rechner gespeichert waren), dies leider absolut unmöglich war (bzw. der leider nicht sehr motivierte Bursch bei der Ausgabe einfach keine Lust dazu hatte)

So zurück zur Höhle und die Fotos:

Soweit ich die Lizenzbedingungen richtig gelesen habe, darf ich Fotos veröffentlichen so lange dies kostenlos geschieht … daher ein paar Fotos welche nicht von mir sind:

Im großen und ganzen geht man einen unterirdischen Rundwanderweg mit stichartigen Abzweigungen zu besonderen Highlights. Unser Guide Valeria hat uns dabei die Schönheiten der Höhle gezeigt … und auch einiges über die Entstehung von Tropfsteinen und die Voraussetzung für die Entstehung von Tropfsteinhöhlen erzählt. Habt Ihr z.B. gewußt, was passiert, wenn man einen Tropfstein abbrechen und mit nach Hause nehmen würde? Die Freude wäre nicht von dauer: Nach ca. 2 Wochen wird er trübe und innerhalb von einigen Monaten/Jahren würde er zu Kalk zerbröseln … dies passiert, weil Tropfsteine nur bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit in der Höhle überleben können.

Die Höhle selbst ist ein kleiner Konidtionstrainer, weil in Summe gilt es mehr als 700 Stufen zurückzulegen, wovon einige nicht unbedingt flach sind. Auch sind Teile der Höhle so eng, daß man unwillkürlich an den Rändern anstößt, aber dafür bekommt man einiges zu sehen, und die Lichteffekt bzw. die Licht-Vorführung bei einem Tropfstein namens „die Orgel“ untermalt mit Johann-Sebastian Bachs „Tocata“ ist schon ein tolles Erlebnis.

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Zum Schluß ging es dann wieder zurück mit einem Postbus:

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Also alles in Allem wieder ein gelungener Tag …

Lediglich beim Abendessen ist etwas schief gegangen … ursprünglich wollten wir beim BurgerKing an der A2 nahe Velden Abendessen. Dieser BurgerKing ist aber irgendwie etwas besonders: Beim Verkauf steht ein Verkäufer und bemüht sich die Bestellungen aufzunehmen und zu kassieren, im Hintergrund in der Küche arbeitet der Schichtleiter sodass im der Schweiss herunterläuft und er sich sogar vor lauter Stress verbrand hat … und sonst NIEMAND!!!

Obwohl die Mitarbeiter sich den Preise als Mitarbeiter des Jahres verdient hätten, so wie die den Streß bewältigt haben, haben wir dort auf ein Essen verzichtet, weil wenn offensichtlich aus den „letzten Rohren geschossen“ wird, dann muss sich trotz Engagement der Mitarbeiter auf die Qualität des Essens auswirken … das wollten wir einfach nicht herausfinden …. für Burger King finde ich so einen Personalpolitik jedoch nicht angemessen …. wenn ich vermuten sollte, wird hier wie überall extrem an den Personalkosten gespart, und wenn die kleinste Kleinigkeit schief geht … naja

So haben wir halt unser Geld zum Lidl nach Feistritz getragen, wo wir von auffällig freundlichem und guten Personal bedient wurden … und das Abendessen in der Ferienwohnung war auch nicht schlecht …

2 Gedanken zu „Obir – Tropfsteinhöhle

  1. Lidl schreibt man nicht mit mit eine i , lg
    sonst war dein Bericht sehr umfang reich, ich hoffe es geht euch gut und ihr habt Spass, bring mir meine Enkelkinder gut erholt zurück

  2. Danke bereits korrigiert … ist halt etwas spät, wenn ich die Beiträge schreibe … da schleicht sich der eine oder andere Tippfehler ein ….

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