Kaiserburgbahn

Seit wir regelmäßig in Kärnten Urlaub machen, sind wir immer in Bad Kleinkirchheim an der Kaiserburgbahn vorbeigefahren, weil immer wenn wir sie benutzen wollten, hatte sie aus irgend welchen Gründen geschlossen. Das kam wahrscheinlich daher, weil wir meistens am Ende/Anfang der Hauptsaison in der Gegend waren, und da ist die Bahn nur die halbe Woche in Betrieb.

Doch diesmal hat es geklappt:

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Die Kaiserburgbahn ist eine Umlauf-Gondelbahn mit einer Mittelstation, bei der sich dort der Winkel den Bahntrasse nimmt um ca. 30 ° ändert. Das besondere an dieser Bahn ist jedoch, daß man die Gondel dafür nicht verlassen muss. Man fährt einfach in der Mittelstation mehrfach um die Kurve und wieder auf das Zugseil “eingeseilt” … ich hatte also recht, als ich meinem Großen erzählt habe, daß eine Seilbahn um die Kurve fahren kann … *ätsch* Smiley

Oben angekommen hatten wir zwar schönes Wetter aber auch wieder starken Wind. Was unten im Tal noch ein nettes Lüftchen war, hatte hier oben schon gefühlte 50-70 km/h. Aber dennoch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, den nahen Gipfel zu besteigen, da man dort eine Rundumsicht genießen kann.

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Leider habe ich hier keine Möglichkeit Euch die Panorama Bilder zur Verfügung zu stellen … daher nur ein kleiner Ausschnitt Richtung Karawanken-Gebirge:

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Nach der erfolgreichen Gipfelbesteigung haben wir noch in der Bergstation der Kaiserburgbahn Mittag gegessen.

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Dann ging es wieder ins Tal und weiter zum Nockyflitzer auf der Turrach da diese nur ca. 20 Autominuten entfernt ist.

Da das Wetter diesmal freundlicher war, als das letzte Mal, war natürlich auch hier mehr los … Unser Großer durfte zum ersten Mal alleine auf einem Rodel fahren IMG_7333IMG_3933

 

Leider war seine Enttäuschung über diese an sich sehr spektakuläre Sonnerrodelbahn sehr groß, da wir genau vor uns eine Familie hatten, die die Bahn mit ca. 10 km/h hinunter gefahren ist.
Da es jedoch länger um Anstellen war, und 1x fahren selbst mit Kärntencard € 21 kostet ohne Bahnfahrt (obwohl meine Frau nicht gefahren ist) sind wir kein zweites Mal gefahren. Das müssen wir mal wieder machen, wenn das Wetter nicht so optimal ist, weil dann kann man mit mehr als 50 km/h hinunterdüsen … das macht wirklich Spaß und bietet einen ziemlichen Nervenkitzel.

Zurück sind wir dann über die Nockalmstraße gefahren, wobei wir wieder geschlossene Bewölkung hatten … also sind wir durch die an sich grandiose Berglandschaft großteils nur durchgefahren … fast eine Schande … aber beim kurze Aussteigen um ein Murmeltier zu beobachten hat uns der starke Wind bei 9 ° Temperatur schnell wieder ins Auto getrieben.

Am Ende der Nockalmstraße gibt es eine kleine Ausstellung mit einem 3D-Film über die Nockberge. Dieser Film war im Stil gehalten, wie man ihn sonst vom Fernsehsender Phönix her kennt … also wirklich beeindruckende Landschaftsaufnahmen.

Damit haben wir auch den Montag mit einem schönen Programm verbracht … morgen soll das Wetter dann wolkenlos sein … sagt zumindest die Vorhersage …

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