Filterblase / Echokammer und wir wollen drinnen bleiben!

Da ich mich schon länger mit dem Problem Filterblase oder Echokammer auseinandersetzte. Diese besagen, daß man immer nur Meldungen/Informationen erhält, die im Großen und Ganzen die eigene Meinung widerspiegeln. Heute habe ich auf Futurezone.at einen interessanten Artikel gefunden. Dieser erklärt, wie es überhaupt dazu kommen kann, und warum wir Menschen ganz wild drauf sind, daß es so bleibt …

Link zum Futurezone Artikel

Das Entkommen aus der Filterblase?

Leider löst es allerdings nicht mein Problem, wie man aus ihr wirklich effektiv und dauerhaft „ausbrechen“ kann, wenn wer eine gute Idee hat, bitte kommentieren!

Die einfache Lösung mal einfach alle diffamieren, oder von Lügenpresse zu schreiben, erscheint mir als Ansatz etwas sehr kurz gegriffen …

 

AV-Software sinnvoll?

Habe heute einen interessanten Beitrag auf Heise gelesen:

https://www.heise.de/security/artikel/Ex-Firefox-Entwickler-raet-zur-De-Installation-von-AV-Software-3609009.html

Gibt einen interessanten Einblick zum Thema AV-Software, und insbesondere welches Macht- und Missbrauchspotential von diesen Produkten ausgeht.
Ich persönlich bin auch der Meinung, daß der beste Schadroutinen Schutz aus etwas Nachdenken oder auf gut Deutsch: „HIRNEINSCHALTEN“ besteht

Auf diversen Schulungen gebe ich dazu immer folgenden Tipp:

Verhalte Dich im Internet so, wie Du auch im normalen Leben verhalten würdest: Wenn Dir jemanden etwas kostenlos anbietet, egal ob Viagra, Nackbilder diverser Promis oder iPhones, dann sollte man sehr sehr misstrauisch sein, und als erstes die Motive hinterfragen – so wie es von unsere Eltern gelernt haben: Der fremde nette Mensch auf der Straße der Dir Zuckerl schenken will …
Weil im echten Leben würde kaum jemand sofort sagen: „Ja bitte her damit“, aber im Internet klicken viel zu viele schnell mal drauf!

Ankogel auf zum dritten Versuch … irgendwann muss es ja klappen

Irgendwie ist es verhext, immer wenn wir von Mallnitz aus auf den Ankogel hinaufgefahren sind, hat uns das Wetter einen totalen Strich durch die Rechnung gemacht. Entweder liegt Schnee oder die Sichtweite beträgt keine 20 Meter (siehe meine Beiträge der Vorjahre): http://blog.dreamland.cc/2015/annkogel-und-stappitzersee/

Irgendwie macht das Wetter heute jedoch Hoffnung, weil selbst die höchsten Berge hier in Kärnten sind wolkenfrei:

 

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Meine bessere Hälfte brachte jedoch ihre Bedenken zum Ausdruck, da wir eben schon wiederholt Pech hatten … aber irgendwann muss es jedoch klappen … also ab zur AnkogelbahnIMG_3997IMG_3994

Am Weg zur Bahn haben wir wieder gesehen, daß wir heute zwar wieder blauen Himmel zu erwarten hätten, aber auch wieder einen starken Nordwind.

Aber dafür waren wir heute ausgerüstet, mehrfache Jacken sodass wir gegen das Wetter auch einigermaßen geschützt sind … immerhin geht es auf über 2700 Meter hinauf.

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Oben angekommen, konnten wir zum ersten Mal das absolut tolle Bergpanorama sehen … fast schon kitschig wie toll das aussieht. Leider werden Bild dem absolut nicht gerecht

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Ca 100 Meter höher als die Bergstation liegt das Arnold-Mausoleum.

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Ein steiniger Weg führ für geübte in ca. 10 Minuten hinauf auf die Plattform.

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Oben bei dem Mausoleum welches an die Gefallenen der Weltkriege erinnert, hat man auf einer ca. Tennisfeld großer ebenen Fläche einen tollen Rundumblick … leider haben uns die Wolken jedoch auf der einen Seite die Sicht versperrt.

Wenn ich die historische Aufnahme auf historische Foto auf einer Ebay-Auktion richtig verstehe, stand auf dieser Fläche früher das Hannoverhaus … welches abgerissen werden musste (Rückgang Permafrost hat es gefährdet).

Auf der einen Seite der Plattform führt der Weg hinaus, auf der anderen Seite geht es nahezu senkrecht bergab. Da es immer wieder starke Windböen aus verschiedenen Richtungen gibt, und die Kinder wieder eine Steinpyramide bauen wollten, hatte ich ein wenig sorgen, daß sie sich zu sehr dem Abgrund nähern.

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Anschließend sind wir hinuntergewandert zum neuen Hannoverhaus, welches für geübte vom Mausoleum aus in ca. 20 Minuten zu erreichen ist.

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Das Essen dort ist ausgezeichnet … und was wir mit großer Freude schon den ganzen Urlaub aufgefallen sind: Vom Dialekt her, war alle Bediensteten (sowohl hier als auch auf der Gerlitzen) Österreicher … weil ich finde es einfach toll, wenn das Ambiente, das Essen und auch der Personal authentisch wirken und zusammenpassen. Weil dadurch kommt dann österreichische Gemütlichkeit auf, welche uns ja im In-/Ausland sehr beliebt macht.

 

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(wieder der fast schon obligate Kaiserscharrn … der ist so lecker, daß ich froh war,
daß die Stofftiere nicht wirklich was davon essen konnten Smiley )

Im Anschluss ging es wieder mit der Bahn hinunter ins Tal. Unser Kleiner hat beim Rückanstieg zur Bahnstation (die liegt ca. 50 Meter höher als das Hannoverhaus) feststellen müssen, daß man auf 2700 Meter nicht mehr so ohne weiteres länger Laufen kann … er hat höllisches Seitenstechen bekommen … Ich denke er hat was über verspätetes Aufbrechen und Höhenluft gelernt Zwinkerndes Smiley 

 

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Gerlitzen und Goldeck bei Regen und starkem Wind

Heute ist Sonntag … und wie schon der Wetterbericht angekündigt hat, mag uns das Wetter heute nicht so sehr: “am Nachmittag soll es sogar für eine Stunde regnen”

Tja soweit die Vorhersage, tatsächlich hat es ab ca. 10 Uhr zugezogen, und bis um Mitternacht nicht mehr aufgehört zu regnen und in der Nacht sogar stark gewittert und das ein paar Stunden lang.

Aber das haben wir noch nicht gewusst, wir haben also die Gerlitzen geplant weil man auf höhe der Mittelstation mit einer Art gebremsten Seifenkistenfahrzeug einen Holzbahn hinunterfahren kann … leider sehr zur Enttäuschung meines Sohnes (der heuer zum ersten Mal fahren dürfen) geschlossen, weil das Holz komplett nass ist. Zum Trost durften unser Beiden mit dem Fahrzeug für kleiner Kinder fahren.2016_08_21_IMG_2594

Unmittelbar nachdem sie gefahren sind, wurden die Fahrzeuge wegen der schlechten Witterung auch weggeräumt.

Wir sind dann noch zu Bergstation mit einem Sessellift weitergefahren … was am Anfang noch lustig war: Durch den dichten Nebel zu fahren, war bei einsetzendem Regen und Wind nicht mehr so lustig. Gott sei Dank hat der Sessellift eine Abdeckung für die Sessel die man drüberklappen kann.

Oben konnten wir leider auch nicht mehr viel machen außer einkehren in ein Gasthaus ab Gipfel, wo wir mit Kaiserschmarren und gutem Kaffee den Bergbesuch doch noch versüßen konnten.

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(auf dem Foto ist das Kuscheltier “Bärli” meines Kleinen zu sehen, der als Lieblingsspeise Kaiserschmarren hat) Smiley

 

Mehr konnten wir leider nicht mehr ausrichten, aber eine Erfahrung war es trotzdem … wenn man Kärnten bei strahlendem Sonnenschein kennt, ist es eine Erfahrung, wie schon ein wenig schlechtes Wetter einem die Grenzen aufzeigt … ohne Schutz möchte man da nicht länger im Freien sein …

Ein zweiter Anlauf (weil es ja dank Känrtencard nichts kosten) mit der Goldeckbahn war genauso kalt und sogar stark windig … daß wir uns keine 100 Meter von der Bergstation entfernt haben

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Zu dem Bild oben habe ich unseren Großen ein wenig aufgezogen, in dem ich meine Besorgnis vorgespielt habe, daß sich die Seilbahn hoffentlich in dem dichten Nebel nicht verfährt. Mein Großer hat mir dann vorwurfsvoll geantwortet: “Aber Papa, die Seilbahn fährt dem Seil nach und kann nicht abbiegen oder um die Kurve fahren und verfährt sich somit nicht” … aber er sollte sich irren … aber dazu im morgigen Artikel mehr